Gegen Personalmangel hilft am meisten, was Bewerber bei einer Stelle tatsächlich vergleichen: verlässliche Arbeitszeiten, freie Tage im Block, ein ordentliches Zimmer, klare Saisondauer und ein Team, in dem man gern arbeitet. Dazu kommt eine Suche, die über die eigene Region hinausgeht. Dieser Ratgeber zeigt, welche Hebel ein Hotel oder Restaurant selbst in der Hand hat.
Die Gründe sind bekannt: Arbeit am Abend und am Wochenende, saisonale Verträge, Unterkünfte, die nicht zu den Erwartungen passen, und in Tourismusregionen ein sehr dichter Wettbewerb um dieselben Fachkräfte. Gleichzeitig gibt es in vielen Ländern Mitteleuropas gut ausgebildete Köche und Servicekräfte, die gern in Österreich oder Deutschland arbeiten möchten, wenn die Bedingungen stimmen.
Für den einzelnen Betrieb heißt das: Den Arbeitsmarkt ändern Sie nicht, aber Sie können Ihre Stelle attraktiver machen als die Stelle nebenan.
Viele Stellenanzeigen klingen gleich: „junges, dynamisches Team“, „leistungsgerechte Bezahlung“. Bewerber lesen darüber hinweg. Wirksam sind konkrete Angaben, die man vergleichen kann:
Genau diese Punkte fragt auch das Anfrageformular von Job4Gastro ab, weil Bewerber danach entscheiden.
In vielen Regionen gibt es lokal kaum noch freie Fachkräfte. Bewerber aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn sind als EU-Bürger ohne Arbeitserlaubnis einsetzbar und haben oft bereits Erfahrung in österreichischen Hotels. Wichtig ist eine ehrliche Angabe, wie viel Deutsch die Stelle braucht: In der Küche und auf der Etage reicht oft Verständigung, im Gästekontakt mehr.
Eine Vermittlung übernimmt dabei die Suche und Prüfung, Sie entscheiden nach dem Profil.
Saisonkräfte und Fachkräfte vergleichen Angebote genauer, als viele Betriebe denken. Aus vielen Gesprächen mit Bewerbern wissen wir, welche Fragen zuerst kommen:
| Frage des Bewerbers | Was überzeugt |
|---|---|
| Wie viel bleibt mir im Monat? | Klarer Nettolohn und Wochenstunden |
| Wo wohne ich? | Einzelzimmer, Foto, WLAN, Kosten vorab |
| Wann habe ich frei? | Freie Tage im Block, Dienstplan im Voraus |
| Wie lange dauert die Stelle? | Beginn und Ende der Saison oder ganzjährig |
| Wie ist das Team? | Größe, Sprache, fester Ansprechpartner |
| Zeitraum | Maßnahme |
|---|---|
| Sofort | Offene Stellen konkret beschreiben und bei einer Vermittlung anfragen |
| Bis zur nächsten Saison | Zimmer verbessern, Dienstplan planbarer machen, freie Tage im Block einführen |
| Langfristig | Stammteam halten, Lehrlinge ausbilden, früh für die nächste Saison zusagen |
Nicht jeder Betrieb kann Öffnungszeiten ändern, aber viele können Dienste anders verteilen. Geteilte Dienste mit langer Pause sind bei Bewerbern unbeliebt. Wo möglich, helfen durchgehende Dienste, eine Vier- oder Fünftagewoche mit festen freien Tagen oder ein Modell, bei dem längere Arbeitsphasen mit längeren freien Blöcken wechseln. Sprechen Sie mit Ihrem Team, was in Ihrem Haus umsetzbar ist.
Eine Vermittlung erweitert Ihren Bewerberkreis und nimmt Ihnen Suche und Prüfung ab. Sie ersetzt aber nicht gute Bedingungen im Betrieb. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn beides zusammenkommt: eine attraktive, ehrlich beschriebene Stelle und eine Vermittlung, die gezielt passende Leute anspricht.
Langfristig hilft es, selbst auszubilden. Lehrlinge in Küche und Service werden zu Fachkräften, die den Betrieb kennen. Auch Quereinsteiger, etwa aus dem Handel oder aus anderen Ländern, können mit guter Einschulung zu verlässlichen Mitarbeitern werden. Voraussetzung ist ein Team, das Zeit zum Erklären hat, und ein klarer Plan für die ersten Wochen.
Diese Schritte kosten wenig Zeit und zeigen schnell, wo es bei Ihrem Betrieb hakt.
Ein einfacher Test: Lesen Sie Ihre Stellenbeschreibung so, als wären Sie eine Köchin aus einem anderen Land, die für fünf Monate umziehen müsste. Wissen Sie danach, wie viel Sie verdienen, wo Sie wohnen, wann Sie frei haben, wie das Team aussieht und wie lange die Stelle dauert? Wenn eine dieser Antworten fehlt, ist das oft der Grund, warum sich niemand meldet.
Ergänzen Sie fehlende Punkte, und fragen Sie Ihr bestehendes Team, was ihm bei der Zusage wichtig war. Die Antworten sind die besten Argumente für Ihre nächste Anzeige.
Betriebe, die Jahr für Jahr gut besetzt sind, haben selten ein Geheimrezept. Meist sind es viele kleine Dinge, die zusammenwirken: Die Stelle ist klar beschrieben, das Zimmer ist ordentlich, der Dienstplan steht früh, die Gastgeberfamilie ist ansprechbar, und gute Leute werden rechtzeitig für die nächste Saison gefragt.
Wer diese Punkte zur Routine macht, verringert den Druck jeder neuen Saison deutlich und kann sich wieder stärker auf Gäste und Qualität konzentrieren.
Eine Vermittlung lohnt sich vor allem dann, wenn lokale Wege ausgeschöpft sind, wenn mehrere Positionen gleichzeitig zu besetzen sind oder wenn die Zeit bis zum Saisonstart knapp wird. Sie bekommen geprüfte Profile, sparen das Sichten vieler unpassender Bewerbungen und zahlen nur, wenn tatsächlich jemand eingestellt wird.
Der günstigste Mitarbeiter ist der, der wiederkommt. Betriebe, die ihr Saisonteam halten, sparen Suche und Einschulung und haben eingespielte Abläufe. Wie das gelingt, lesen Sie im Ratgeber Saisonkräfte halten.
Stand dieses Ratgebers: 04.11.2026.
★ 4,7 von 5 bei 52 Bewertungen auf Google · 96 Prozent Weiterempfehlung bei 64 Bewertungen auf Facebook · Stand 4.11.2026. So erleben Bewerber die Vermittlung durch Job4Gastro.
„Som vďačná agentúre Job 4 gastro, že mi našli super prácu na zimnú sezónu a prajem im veĺa spokojných klientov do ďalších rokov a taký ústretový a ochotný tím, ako tam majú. Ďakujem.“Übersetzung aus dem Slowakischen: Ich bin der Agentur Job 4 gastro dankbar, dass sie mir eine super Stelle für die Wintersaison gefunden hat, und wünsche ihr für die nächsten Jahre viele zufriedene Kunden und ein so entgegenkommendes und hilfsbereites Team, wie sie es hat. Danke.
„Veľmi príjemní a ochotní ľudia. :) Komunikácia prebehla hladko a stretnutie osobne bolo tiež super. S agentúrou job4gastro sme boli veľmi spokojní a určite ju odporúčam každému.“Übersetzung aus dem Slowakischen: Sehr angenehme und hilfsbereite Menschen. :) Die Kommunikation lief reibungslos, und auch das persönliche Treffen war super. Mit der Agentur job4gastro waren wir sehr zufrieden und empfehlen sie auf jeden Fall jedem.
„Veľká spokojnosť, férový prístup, odporúčam túto agentúru.“Übersetzung aus dem Slowakischen: Große Zufriedenheit, fairer Umgang, ich empfehle diese Agentur.
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Job4Gastro ist ein Familienunternehmen aus Bratislava und vermittelt seit 2018 Personal für Hotellerie und Gastronomie im deutschsprachigen Raum. Unser Partner in Österreich ist ALPSERV, ein familiengeführtes Unternehmen in Altenmarkt im Pongau.
Bei uns haben Sie feste Ansprechpartner statt eines Callcenters. Wir begleiten die Vermittlung von der Auswahl bis zum ersten Arbeitstag und fragen auch danach nach, ob alles passt, bei Ihnen und bei der Person.
Wir sprechen nur Personen an, die zu Ihrer Stelle, zu Ihrem Ort und zu Ihrem Zimmerangebot passen. Lebenslauf, Zeugnisse und Referenzen prüfen wir vorher.
Sie sehen Praxis, Deutschniveau und Unterlagen, bevor Sie Zeit investieren. Sie entscheiden, wen Sie kennenlernen, und schließen den Vertrag direkt.
Anfrage und Profile sind kostenlos. Ein Honorar entsteht erst, wenn Sie jemanden einstellen und die 14-tägige Kennenlernphase gut verlaufen ist.
Sie beschreiben Stelle, Zimmer und Zeitraum. Das dauert wenige Minuten.
Sie bekommen anonyme Profile mit Praxis, Deutschniveau und Unterlagen.
Telefonat oder Probetag direkt mit der Person, Sie entscheiden.
Dienstvertrag direkt mit Ihnen, 14 Tage Kennenlernphase, erst danach unser Honorar.
Anfrage, Auswahl und Profile sind kostenlos. Ein Honorar entsteht nur, wenn Sie eine von uns vorgestellte Person einstellen, und erst nach der 14-tägigen Kennenlernphase ab Arbeitsantritt.
Die Preisliste bekommen Sie mit Ihrem Angebot. Alle Bedingungen stehen in unseren AGB für Personalvermittlung (Stand 26.10.2026).
Eine konkrete Anfrage mit Lohn, Zimmer und Zeitraum an eine Vermittlung und gleichzeitig eine ehrliche Prüfung, ob Dienstplan und Unterkunft wettbewerbsfähig sind.
Für viele Betriebe ja. Bewerber aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn brauchen keine Arbeitserlaubnis und bringen oft Erfahrung aus österreichischen Hotels mit.
Nicht unbedingt. Zimmer, freie Tage im Block und ein verlässlicher Dienstplan entscheiden oft genauso wie der Lohn.
Anfrage und Profile sind kostenlos. Ein Honorar entsteht nur bei einer Einstellung, erst nach der 14-tägigen Kennenlernphase.
Am besten schon im Spätsommer. Viele Saisonkräfte entscheiden im August und September, wo sie den Winter verbringen. Eine frühe Anfrage ist kostenlos und unverbindlich, und Sie haben mehr Auswahl, wenn sich Ihr bisheriges Team erst später meldet.
Stand dieser Seite: 04.11.2026. Saisonzeiten sind Erfahrungswerte und können sich je nach Jahr und Betrieb unterscheiden.
Kostenlos und unverbindlich. Sie sehen zuerst anonyme Profile und entscheiden selbst.